GESCHICHTE - Die Guanchen - Tenerife

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Als die Spanier unter der Flagge der Krone Kastiliens die Eroberung der Kanaren einleiteten, waren die Inseln von den Guanchen bewohnt. Obwohl sich dieser Name nur auf die Ureinwohner Teneriffas bezog, wurde er schon bald generell für die Bewohner aller Inseln verwendet. Bis heute durchgeführte Forschungen weisen darauf hin, dass das Volk der Guanchen ursprünglich von Berberstämmen abstammt, die im Norden Afrikas lebten. Sie wohnten in Naturhöhlen und lebten von der Landwirtschaft und der Viehzucht. Da sie nicht über das Wissen der Seefahrerei verfügten, entwickelten sie sich auf den verschiedenen Insel unterschiedlich.

Während der Eroberung war die Bevölkerung Teneriffas in neun so-genannte „Königreiche“ oder Stammesgebiete bzw. Menceyatos unterteilt. Die Bewohner leisteten heftigen Widerstand bei der Eroberung, fielen 1496 schließlich in die Hände der Spanier. Viele Überlebende wurden versklavt und auf die Iberische Halbinsel verbracht. Die auf Teneriffa verbliebenen Guanchen nahmen die Lebensweise und die Religion der Eroberer an.