Windsurf-Weltmeisterschaft, PWA World Cup 2018, in El Médano

Diesen Sommer haben sich wieder Elite-Wassersportler am Strand von El Médano im Süden Teneriffas versammelt. Vom 5. bis 11. August und schon das achte Jahr in Folge fand die PWA Windsurf-Weltmeisterschaft in der Kategorie „Wellen“ statt. Insgesamt nahmen mehr als 70 Menschen aus über 18 verschiedenen Ländern teil: 48 Männer, 19 Frauen und 17 Nachwuchstalente in der Kategorie Junior – alles Athleten, die diesen anspruchsvollen Wassersport mit viel Liebe und Leidenschaft ausüben.

Windsurf-Weltmeisterschaft in El Médano

Der Küstenort El Medano war diesen Monat voller Leben, denn Hunderte von Menschen kamen zusammen, um das Spektakel zu beobachten. Die Stadträtin für Tourismus, Maria Candelaria Rodriguez, sagte, dass El Medano „zu den besten Gebieten für Wassersport dieser Art zählt“ und das haben die teilnehmenden Männer und Frauen beim Wettkampf mit ihren atemberaubenden Sprüngen bewiesen. El Médano und die Gegend El Cabezo waren schon immer Treffpunkt für diese Sportart angesichts der Länge des Strandes und dem konstant starken Wind – eben ein Paradies zum Windsurfen! Darüber hinaus ist es ein wunderbarer Ort, um die typische kanarische Küche zu genießen, mit frischem Fisch und Meeresfrüchten. Teneriffa beheimatet hervorragende Strände für Windsurfer, wie Playa de las Américas und La Tejita.

Die Weltmeisterschaft im Windsurfen, der PWA World Cup, in El Medano wurde vom Bürgermeister, José Domingo Regalado, dem Leiter des Sport-Clubs und Veranstalter, Daniel Bruch, dem stellvertretenden Minister für Tourismus der Regierung der Kanaren (Gobierno de Canarias), Cristobal de la Rosa, dem stellvertretenden Präsident und Berater für Tourismus der Inselregierung von Teneriffa (Cabildo Insular de Tenerife), Alberto Bernabé, und der Stadträtin für Tourismus, María Candelaria Rodriguez, vorgestellt.

Die Eröffnung der Veranstaltung fand am 5. August mit einer rhythmischen Parade von Bloko del Valle statt. Unter Applaus und Zurufen der Öffentlichkeit präsentierten sich die Teilnehmer mit den Flaggen, der von ihnen vertretenen Länder.

Adrenalin und Spannung bis zum Ende

Die Jüngsten waren die Ersten, die am Montagnachmittag am Wettbewerb teilnahmen. Im ersten Durchgang traten María Morales (Médano) und Alexia Kiefer Quintana (Gran Canaria) an. Alexia gewann nur um ein Haar. In der maskulinen Sub13 boten Tobias Bjorna (Dänemark) und Carlos Kiefer (Gran Canaria) ihre Sprünge dar; Tobias schlug Carlos. In der Sub17 traten Julia Pascuale (Pozo Izquierdo), Mar de Arce Sánchez und Alexia Kiefer gegeneinander an, Julia wurde Erste, Alexia Zweite und Mar Dritte. Die maskuline Sub17 wurden in zwei Durchläufen ausgetragen. Beim ersten Durchlauf gewann der Japaner Takuma, der zweite Platz ging an Jose Casanova und der dritte an Adrián. Beim zweiten Durchlauf belegte Marino Pascuale aus Gran Canaria den ersten Platz vor Mike Friedl und Aaron Leonard, der sich den dritten Platz errang. In der Sub20 konkurrierten Tessa Nikki Coraline und Julia Pascuale, wobei Julia sich den ersten Platz erkämpfte.

Die beiden Finals der einfachen Qualifikation waren wirklich aufregend. Iballa Ruano und Víctor Fernández wurden jeweils in der Damen- und Herrenkategorie mit dem ersten Platz gekrönt. Bei den Damen wurde Sarah-Quita Offringa, nach Iballa Ruano, Zweite, Daida Ruano und Sniady positionierten sich auf dem dritten und vierten Platz. Bei den Herren qualifizierte sich Lewis mit einem wunderbaren zweiten Platz und die Plätze drei und vier belegten jeweils Campello und Stone. Der Vorjahressieger, Philip Köster, überraschte mit seinem Ausscheiden, da er Campello nicht übertreffen konnte. Dennoch hat er uns einige unglaubliche Erinnerungen hinterlassen. Die riesigen Wellen und Sprünge boten dem Publikum in El Cabezo wirklich ein gewaltiges Spektakel.

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner und natürlich an alle Teilnehmer, Organisatoren und Mitarbeiter. Bis die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr wieder stattfindet, machen wir mit dem Windsurfen in der Zwischenzeit einfach weiter oder probieren andere Sportarten aus. Denn hier im Süden Teneriffas kann man das ganze Jahr über die Sonne, den Strand, das Wasser, den Wind und die Wellen genießen. Bis nächstes Jahr!

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