45-40% STEUERABZUG FÜR INVESTITIONEN IN SPANISCHE PRODUKTIONEN ODER KOPRODUKTIONEN (TAX CREDIT) - Steuervorteile - Tenerife Film Commission

45-40% Steuerabzug für Investitionen in spanische Produktionen oder Koproduktionen (tax credit)

20 Prozent mehr als im übrigen Spanien
Deducción del 45% para producciones audiovisuales
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Im Falle von nationalen Produktionen, die auf den Kanaren durchgeführt werden und das Kanarische Zertifikat für AV-Produktion haben, beträgt der Abzug 45 % für die erste Million Euro und 40% ab der zweiten Million Euro, bei einem Maximum von 5,4 Millionen Euro (damit beträgt die Basis für den maximal möglichen Steuerabzug 13.375.000€). (1), (2), (4)​ und (5).

Welche Art von Produktion wird begünstigt?

  • Spielfilme für das Kino
  • Filmserien: Fiktionen, Trickfilme und Dokumentarfilme

Voraussetzung sind das Kanarische Zertifikat für AV-Produktion* - es wird von Canarias Cultura en Red ausgestellt– und die Zertifikate der spanischen Nationalität und Kultur, ausgestellt durch das “Instituto de Cinematografía y de las Artes Audiovisuales” (ICAA).

Welche Kosten können abgeschrieben werden?​

Die Abzugsbasis errechnet sich über die Produktionskosten sowie die Kosten für Kopien und Werbung und Promotion, die der Produzent bezahlt, bis zum Limit für beide über 40 Prozent der Produktionskosten. Von der Restsumme wird der Betrag für die erhaltenen Subventionen zur Finanzierung der Investition abgezogen, auf der das Recht auf Steuerabzug basiert. Mindestens 50 Prozent der Basis für den Steuerabzug müssen sich aus Kosten ergeben, die auf spanischem Territorium entstanden sind.

Wer kommt in den Genuss des Steuerabzugs?

  • Investoren, deren Wirtschaftssitz auf den Kanarischen Inseln liegt

*Kanarische Zertifikat für AV-Produktion(6, 7 y 8).

Um das Zertifikat “Obra Canaria” zu erhalten, ist es unerlässlich, dass die Firma im Registro de Empresas Audiovisuales de Canarias eingetragen ist. Die Produktion muss spanischer Nationalität (3) sein und außerdem folgende Anforderungen erfüllen:

1. Minimum zwei Wochen Dreharbeiten auf den Kanaren, in Räumlichkeiten oder Außenbereichen:

Fiction-Spielfilme:
  • 11 Tage bei einem Budget unter zwei Mio. Euro.
  • 14 Tage bei Budgets zwischen 2 und 4 Mio. Euro.
  • 16 Tage bei Budgets zwischen 4 und 8 Mio. Euro.
  • 18 Tage bei Budgets ab 8 Mio. Euro.
  • Oder 9 Drehtage, vorausgesetzt dass nachgewiesene Mindestkosten von 15 % des Budgets bei der Postproduktion auf den Kanarischen Inseln vorliegen.
Trickfilme:
  • 15 % der Produktionszeit auf den Kanarischen Inseln für Werke mit einem Budget über 5 Mio. Euro und 20 % für Werke mit einem niedrigeren Budget.
  • Render-Aufträge dürfen 20 % der Produktionszeit nicht überschreiten.

Dokumentarfilme: ohne Mindestzeit.

AV-Serien:

  • 20 % der Drehfilmzeit der Saison, die auf den Kanarischen Inseln erfolgt.
  • Oder 15 % der Drehzeit der Saison, vorausgesetzt dass nachgewiesene Mindestkosten von 15 % des Budgets bei der Postproduktion auf den Kanarischen Inseln vorliegen.

2. Anstellung örtlicher Fachkräfte mit Steuersitz auf den Kanarischen Inseln, mindestens:

Für Spielfilme und Fiction-Serien:
  • Eine Person, die als kreatives Personal (3) gilt (Die Autoren: Direktor, Drehbuchautor, Kameramann und Musikkomponist, Schauspieler und Künstler und kreatives Personal mit technischem Charakter: Chefredakteur, künstlerischer Leiter, Leiter der Tontechnik, Kostümbildner und Leiter der Darstellung).
  • Neun Techniker, die zu mindestens fünf verschiedenen Arbeitsteams zwischen Produktion, Lokalisierungen, Regie, Kamera, Beleuchtung und Maschinisten gehören, Ton, Kunst, Kostüme, Make-up und Friseur, Spezialeffekte, Postproduktion und Effekte, Aktionsspezialisten.
  • Für Dokumentarfilme:
    • Mindestens zwei Personen müssen Direktor, Drehbuchautor, Komponist der Originalmusik, Kameramann oder ausführender Produzent sein.
    Für Trickfilme:
    • Eine Person der Teamleitung, ansonsten Animationsleiter, Senior-Animator oder Synchronsprecher/-Schauspielerin in der Haupt- oder Nebenrolle. 

    3. In Koproduktion durchgeführte Filmproduktionen werden als kanarische Produktionen betrachtet, wenn der kanarische Produzent mehr als 20% der Produktionskosten trägt.

    4. Im Falle einer finanziellen Koproduktion darf der Beitrag des kanarischen Koproduzenten nicht kleiner als 10% und nicht größer als 25% der Produktionskosten sein.

    5. Übergabe von Werbematerial.

    Über diesen Link greifen Sie auf das Verfahren zu.

    1) Gesetz 15/2014, vom 19. Dezember zur Änderung des Wirtschafts- und Steuergesetzes der Kanaren

    2) Gesetz 27/2014 vom 27. November zur Gesellschaftssteuer

    3) Laut das Filmgesetz 55/207 von 28. Dezember, sind spanische Filme diejenigen die seitens spanische Produktionsfirmen durchgeführt oder koproduziert wurden und die das spanisches Herkunftszeugnis seitens der ICAA erhalten haben.

    4) Gesetz 3/2017 vom 27. Juni des Staatshaushaltsplanes für das Jahr 2017

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    (5) Gesetz 8/2018 vom 5. November über die Abänderung des Wirtschafts- und Steuersystems der Kanarischen Inseln.

    (6) Dekret 88/2019 vom 22. Mai, das Dekret 18/2009 vom 10. Februar abändert, mit dem das Register von Unternehmen und AV-Werken auf den Kanarischen Inseln geschaffen wird und das Verfahren für den Erhalt des Zertifikats des Kanarischen AV-Werks für Lang- und Kurzfilme, AV-Fiction-Serien, Trick- und Dokumentarfilmserien, die auf den Kanarischen produziert werden, geregelt wird.

    (7) Dekret 18/2009 vom 10. Februar, mit dem das Register von Unternehmen und AV-Werken auf den Kanarischen Inseln geschaffen wird und das Verfahren für den Erhalt des Zertifikats des Kanarischen AV-Werks für Lang- und Kurzfilme, AV-Fiction-Serien, Trick- und Dokumentarfilmserien, die auf den Kanarischen produziert werden, geregelt wird.

    (8) Anordnung vom 5. Dezember 2016, mit der die Anordnung vom 22. Mai 2015 abgeändert wird, über die Akkreditierungskriterien des Zertifikats des Kanarischen AV-Werks. ​

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