DIE EROBERUNG TENERIFFAS - Veranstaltungen - Tenerife

Die Eroberung Teneriffas

1496: Teneriffa  - Eroberung durch die Spanier
LA CONQUISTA DE TENERIFE
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Nach mehreren gescheiterten Versuchen die Insel Teneriffa zu erobern, begann Alonso Fernández de Lugo am 1. Mai 1494 einen erneuten Versuch im Auftrag der Katholischen Könige von Kastilien. Daraus wurde eine 2-jährige Belagerung der Insel, die schließlich in der Unterwerfung der Ureinwohner endete. Teneriffa wurde damit als letzte Insel der Kanaren zu einer Kolonie Spaniens. Fernández de Lugo, der hautsächlich von wirtschaftlichen Interessen motiviert wurde, eroberte 1493 noch La Palma nachdem er aktiv an der Eroberung von Gran Canaria (1483) beteiligt war.

Die spanischen Konquistadoren landeten damals an der Küste der heutigen Gemeinde Santa Cruz de Tenerife und traten sogleich erfolgreich in Verhandlungen mit einigen der damaligen Guanchen-Könige. Widerstand erfuhren sie jedoch von anderen GUanchenstämmen, die sich gegen die Kolonialisierung zur Wehr setzen, woraus lange, blutige Kämpfen resultierten. Die spanischen Eindringlinge mussten daraufhin in Barranco de Acentejo eine vernichtende Niederlage einstecken und flüchteten nach Gran Canaria. Sie kehrten jedoch bald darauf zurück und waren mit ihren militärischen Möglichkeiten den Ureinwohnern letzten Endes überlegen.

Im Februar 1496 wurde Teneriffa eine Kolonie der Kastilischen Krone und viele Eingeborene erwartete das Schicksal der Sklaverei, trotz des päpstlichen Erlasses durch Eugenius IV, mit dem er Menschenhandel auf den Inseln bereits 1434 verboten hatte. Erst 1511 kam es zur Freilassung der gefangenen Sklaven.