DIE VULKANAUSBRÜCHE - Wichtige Ereignisse in der Inselgeschichte - Tenerife

Die Vulkanausbrüche

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Trotz des vulkanischen Ursprungs der Kanarischen Inseln währte die nachweisbare Vulkantätigkeit in der Geschichte der Insel nur kurz. 1492 schrieb Christoph Kolumbus in sein Tagebuch einige Notizen über einen Vulkanausbruch, den er bei einer Zwischenstation auf den Kanaren von seinem Schiff aus auf Teneriffa gesehen hat. Dieser Ausbruch wird seit jeher den Bergen Montaña Reventada und Montañas Negras zugeschrieben, es gibt aber auch Hypothesen, die davon ausgehen, dass es eine Eruption des Teide war. Der zeitgleiche Ausbruch der Vulkane Siete Fuentes, Fasnia und Arafo im Jahre 1704 war die erste registrierte Eruption. Zwei Jahre später ereignete sich der größte Ausbruch der letzten Jahrhunderte: Der Vulkan Trevejo begrub die Stadt Garachico und ihren wichtigen Hafen unter sich und damit das damalige Handelszentrum der Insel. 40 Tage lang wurden dabei Lava und vulkanisches Material ausgestoßen. Nach dieser Katastrophe wurde das Handelszentrum Teneriffas nach Santa Cruz verlegt, damals ein kleines Fischerstädtchen. Ein Großteil der Gebäude, die den Ausbruch in Garachico überstanden haben, können besichtigt werden. Darunter sind auch historisch bedeutende Klöster und Herrenhäuser.

Am 9. Juni 1798 ereignete sich der Ausbruch des Vulkans Chamorra in den Cañadas del Teide. Dabei entstanden neun Schlünde, aus denen sich ein Strom aus schwarzem Magma ergoss, das in den Cañadas del Teide zu sehen ist. 1909 kam es am Vulkan Chinyero in der Gemeinde Santiago del Teide zur bislang letzten Vulkaneruption auf Teneriffa, ohne dass jedoch Todesopfer zu beklagen waren.

Andere Daten
Siete Fuentes, Fasnia und Arafo im Jahr 1704
Trevejo im Jahr 1706
Chamorra im Jahr 1798
Chinyero im Jahr 1909