DIE GUANCHEN-MUMIEN - Die Guanchen - Tenerife

Die Guanchen-Mumien

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Zu den ganz besonderen archäologischen Funden, die im 20. Jh. auf Teneriffa entdeckt wurden, zählen zweifelsohne die Guanchen-Mumien aus Höhlen und Grotten auf der Insel. Das Volk der Guanchen balsamierte seine Toten ein und deponierte sie in schwer zugänglichen Höhlen. Es wurden verschiedene Methoden zur Mumifizierung festgestellt, von denen man glaubt, dass sie je nach gesellschaftlicher Schicht des Toten jener Zeit und nach dessen religiösen Anschauungen angewandt wurden. Das Verfahren zur Einbalsamierung eines Toten in der Guanchen-Kultur ähnelte sehr dem anderer alter Zivilisationen.

Die Untersuchungen der Guanchen-Mumien haben ergeben, dass diese Art der Bestattung mindestens vom 3. Jh. bis zur Eroberung der Kanaren auf Teneriffa Anwendung fand. Derzeit werden im Museo de la Naturaleza y el Hombre (Museum für Natur und Mensch) in Santa Cruz de Tenerife mehrere dieser Mumien ausgestellt. Dort verfügt man über eines der besten Konservierungssysteme für diese Art der archäologischen Funde.