Icod de los vinos - Tenerife
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Icod de los vinos

Der Drago Milenario (tausendjähriger Drachenbaum) ist möglicherweise die Sehenswürdigkeit, mit der Icod de Los Vinos am meisten in Verbindung gebracht wird. Natürlich gehört ein Besuch des Drachenbaums zum Pflichtprogramm, ebenso wie ein Spaziergang durch die kopfsteingepflasterten Straßen vorbei an den kleinen Plätzen und Brunnen im Herzen der Gemeinde. Im oberen Teil befindet sich die Cueva del Viento, einer der größten Lavatunnel der Welt. ​

Die Gemeinde Icod de los Vinos liegt im Nordwesten Teneriffas und erstreckt sich über eine Fläche von ca. 90 km2. Dort steht auch der Drago Milenario, der Drachenbaum (Dracaena draco), der seit 1917 Nationaldenkmal ist und von dem es heißt, er sei ungefähr 800 Jahre alt. An der Küste befinden sich die Playa de San Marcos und der Lavatunnel Cueva del Viento. Darüber hinaus hat man von Icod de los Vinos aus eine der besten Aussichten auf den Teide, den höchsten Gipfel Spaniens.

Die wirtschaftliche Grundlage der Gemeinde bilden traditionell der Weinbau und der Fischfang, was natürlich auch in der lokalen Gastronomie zum Ausdruck kommt: Kartoffeln mit Mojo und gesalzener Fisch, gegrilltes Fleisch, Wein und handwerklich hergestellte Käse. Das historische und künstlerische Erbe des alten Ortskerns ist ein weiteres, bei den Besuchern der Gemeinde sehr beliebtes Ziel.

Der historische Ortskern von Icod de los Vinos erschließt sich einem am besten bei einem gemütlichen Spaziergang durch die Straßen mit ihren Einsiedeleien, Kirchen und Gebäuden von großem kulturhistorischen Wert. Da die meisten dieser Gebäude sehr nahe beieinander liegen, kann man den Rundgang ganz bequem so gestalten, dass einem keines der Geheimnisse, die diese Gemeinde birgt, verborgen bleibt. Wenn man als Ausgangspunkt für den Spaziergang das Informationshäuschen an der Plaza de América wählt und dann die Calle del Buen Suceso entlangläuft vorbei an der Plaza de Luis León Huerta, dann kommt man zur Kirche San Agustín und zur Casa Consistorial (Rathaus), die ursprünglich einmal ein Kloster war. Ganz in der Nähe befindet sich das ehemalige Kloster San Francisco, in dem heute die städtische Bibliothek untergebracht ist. Die nächste Station ist die Plaza Andrés de Lorenzo Cáceres, einem der schönsten Plätze der Gemeinde, an der auch die Kirche San Marcos steht. In diesem Gotteshaus kann man mehrere religiöse Figuren bewundern, die in spanischen und amerikanischen Schnitzerwerkstätten für Heiligenskulpturen gefertigt wurden. Unmittelbar in der Nähe dieser Kirche befindet sich die reizvolle Plaza de la Constitución mit ihrem wundervollen Brunnen in der Mitte. Die Hauptattraktion der Landschaft dieses Teils der Gemeinde ist der Drago Milenario (tausendjähriger Drachenbaum). Man kann einen Teil von ihm zwar von der Plaza Andrés de Lorenzo Cáceres aus sehen, doch lohnt ein Besuch des Parque del Drago Milenario, des Drachenbaumparks, um dieses lebendige Nationaldenkmal aus der Nähe kennenzulernen.

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