DURCH DIE ALTSTADT VON GARACHICO - Spazierwege - Tenerife

Durch die Altstadt von Garachico

Fußweg durch den Norden Teneriffas
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Die Kleinstadt Garachico, die 1994 zum historischen Kulturdenkmal erklärt wurde, ist gemäß der Stadtplanung der spanischen Krone angelegt, die auch in Amerika eingeführt wurde. Das Hauptmerkmal von Garachico ist die geradlinige Führung der Straßen, die zu einem gemütlichen Spaziergang durch die verwinkelten Gassen einlädt. Garachico ist von einem friedlichen Ambiente erfüllt, voller Tradition und Kultur/

Der ursprüngliche Ortskern von Garachico hatte einen kommerziellen Charakter und lag in der Nähe des Hafens bei der Plaza de Las Lonjas. Der Ausbruch des Vulkans Trebejo im Jahre 1706 verursachte die räumliche und funktionale Umstrukturierung der Stadt, da der ursprüngliche Hafen unter Lava begraben wurde. Die Route, die wir Ihnen vorschlagen, ermöglicht es Ihnen, die wichtigsten historischen Gebäude von Garachico kennen zu lernen, die vom dem Vulkanausbruch verschont geblieben sind.

Die Route beginnt am San Francisco Kloster. Dieses ist das älteste Kloster von Garachico – aus dem Jahre 1526- und musste nach dem Vulkanausbruch wieder aufgebaut werden.

Die Plaza de la Libertad wurde bereits vor dem Vulkanausbruch erbaut und wurde dann in Folge des Ausbruchs zum Zentrum der Stadt.

Der nächste Stopp der Route bringt Sie zum Haus de los Condes von La Gomera (oder Haus de Piedra), das im Auftrag des ersten Marquis von Adeje Ende des 17. Jahrhunderts erbaut wurde. Dieses Haus wurde von dem Vulkanausbruch zerstört und nur die Renaissance-Fassade der Steinmetze des ursprünglichen Gebäudes ist erhalten geblieben.

Als nächstes besuchen Sie die Kirche Santa Ana, die sich auf einem Landgut befindet, auf dem auch schon 1520 eine Wallfahrtskirche stand.
Cristóbal de Ponte, ein Kaufmann aus Genua, der in Garachico ansässig war, stiftete die Landgüter zur Erbauung der Kirche Santa Ana aus Quadersteinen und widmete sie namentlich seiner Ehefrau.

Die Lava verschonte nur die zwei Kirchenportale und die Grundmauern, die für den Wiederaufbau verwendet wurden.

Wir erreichen die Plaza de Abajo oder die Plaza de Las Lonjas, die heutzutage als Plaza Juan González de la Torre bekannt ist und während des 16. und 17. Jahrhunderts das Handelszentrum der Stadt bildete. Benannt wurde die Plaza nach dem Fischmarkt, welcher zur damaligen Zeit dort angesiedelt war. Nach dem Vulkanausbruch hat die Plaza de Abajo als administratives und gesellschaftliches Zentrum an Bedeutung verloren. Die Puerta de Tierra, ein Portal aus Stein welches den Hafen von der Stadt trennte, ist eine weitere Sehenswürdigkeit der Sie Beachtung schenken sollten.

Wir lassen dieses Highlight hinter uns und gelangen auf die Straße Pérez Zamora, deren Gebäude auf der erkalteten Lava errichtet wurden. Die Route führt bis zum alten Hafen von Garachico, der einzige natürlich entstandene Hafen an der Nordküste von Teneriffa, welcher aufgrund der „Carrera de Indias“ von regem Verkehr profitierte. Weine waren bis Anfang des 19. Jahrhunderts die am meisten exportierten Waren von Teneriffa, wodurch dieser Hafen während des 16. und 17. Jahrhunderts zu den bedeutensten der Insel zählte. Seit dem Vulkanausbruch im Mai 1706 hat sich der Handel im Hafen stark verringert.

Die Route führt uns entlang der Küste bis zum Schloß San Miguel, das zum Kulturdenkmal erklärt wurde. Die Erbauung des Schloßes begann im Jahre 1575 und wurde im März 1697 durch einen Brand (namens San José), der sich in der ganzen Stadt ausbreitete, zerstört. Bis Mitte des 18. Jahrhunderts war es nicht möglich das Schloß wieder aufzubauen.

Ohne die Küste zu verlassen gelangen Sie durch die Region El Caletón, in der Sie Meeresschwimmbäder entdecken. Im Anschluss erreichen Sie wieder den Ausgangpunkt dieser Route (Kloster San Francisco). Dort treffen Sie auf die letzte Sehenswürdigkeit dieser Tour: Das Haus de los Marqueses de la Quinta Roja. Es handelt sich um ein Gebäude aus dem 16. Jahrhundert, das im 17. Jahrhundert komplett vom ersten Marquis Cristóbal de Ponte y Llarena von Quinta Roja renoviert wurde. In diesem Gebäude sticht besonders der Innenhof mit seinen hölzernen Galerien hervor. Zu beachten sind auch die oberen Fenster der Zimmer, die geometrische Figuren aufweisen und sich an der mit asymetrischen Lücken dekorierten Fassaden befinden.

Sie sind nun ans Ende der Tour angelangt, durch die Sie einen ersten Eindruck von der monumentalen, historischen und künstlerischen Schönheit dieser Gemeinde gewinnen konnten.

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Anfahrt:

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